Was ich später noch von den Gefährten hörte...

Walter und Sigrid (die beiden Kirchenmusiker aus Schweden) haben mir einige mails geschickt und mir berichtet, dass sie im April 2011 Großeltern geworden sind. Auch an einem Apfelwein haben sie sich versucht. Im Oktober haben meine Frau Regina und ich sie besucht und einen schönen Tag mit ihnen verbracht. Am nächsten Tag bekamen wir von Walter noch ein kleines Orgelkonzert, bevor wir uns auf den Weg zu Reginas Tante Irenke machten. 

 

Mit Viktoria habe ich einige e-mails gewechselt  und sie hat sich zwischendurch bestimmt mein Buch durch ihren Bruder übersetzen lassen, der gut Deutsch kann. Leider geht es ihr finanziell nicht so gut, so dass sie ihre Eigentumswohnung verkaqufen musste 

 

Inger aus Schweden schrieb mir, dass sie für einige Zeit nach Afghanistan fährt, um dort ein pädagogisches Projekt zu betreuen. Mittlerweeile ist sie wieder zurück in Schweden und ich bekomme ab und zu mal eine Statusmeldung von ihr auf  facebook. 

 

Andreas habe ich Ende Mai 2011 in München besucht und es war ein wunderbarer Abend in seinem Restaurant Nymphenburger Hof. Er hatte tatsächlich Franz bestellt, der am Klavier eine angenehme und eingängige Musik gemacht hat mit sehr vielen mir bekannten Melodien. Das Essen war fantastisch, wobei ich noch nicht einmal die Karte gesehen hatte, sondern verschiedene Spezialitäten bekam, die mir alle hervorragend geschmeckt haben. Unsere Obstwasserprobe war spannend, wobei mir von Andreas besonders ein sehr ausgeprägter Vogelbeerbrand gefallen hat, während mein Waldhimbeerbrand aus dem Jahr 2000 bestens angekommen ist. Natürlich haben wir auch in Erinnerungen geschwelgt und die Zeit so vergessen, dass ich erst um halb vier in der Früh zurück zu meinem Hotel gegangen bin.  

(Dieses Jahr habe ich gleich mal einen Versuch mit Vogelbeeren gemacht und ein 60-Liter-Fass voll bekommen - allerdings mit frisch gepresstem Apfelsaft aufgefüllt.  Der Brand ist sehr geschmackvoll geworden. Zwar hat es nur 4 Liter gegeben, aber dafür hat sich die Arbeit gelohnt. Bei meiner letzten Verkostung war die Hälfte der Teilnehmer der Meinung, dass der Geschmack zu intensiv sei. Bei "Verdünnung" mit Apfelschnaps waren sie dann zufrieden.  

Bei meinem nächsten Besuch bei Andreas konnten wir dann meine Vogelbeere probieren - war schon gut - aber er hat dann noch einen draufgesetzt und einen Elsbeerenschnaps ausgeschenkt. Ein spannender aber bei uns seltener Baum, weshalb ich wohl nicht den Ehrgeiz entwickeln werde, auch mal einen Elsbeerenschnaps zu produzieren. Auch das Essen war wieder große Klasse - und auch wieder ohne Karte nach seiner Wahl.

Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Besuch bei Andreas 

 

Von der "Eifelgruppe" hörte ich, dass ihnen die jährliche Frühjahrswanderung in 2011 doch sehr gefehlt habe und sie sich überlegten, ob sie nicht nächstes Jahr mit einer Pilgerreise nach Rom anfangen wollten und ob ich nicht Lust habe, ganz oder teilweise mitzumachen. Sie würden über Mainz und Worms bis in den Schwarzwald zu Hermanns Geburtsort wandern.

Jetzt sind sie dieses Jahr doch schon losgelaufen und waren im Schwarzwald. Immerhin habe ich mal wieder von ihnen gehört 

 

Halil (der 20-Tage-Pilger) hat sich am 17. Juli 2011 bei mir gemeldet. Er ist in der Zwischenzeit Vater eines Sohnes geworden. Es war ein extremes "Frühchen", ist aber jetzt auf einem guten Weg. Meinen herzlichen Glückwunsch.