Jakobsweg - mein Buch über meine Wanderung
                    

        

 

 

 

Mein erstes Buch ist erschienen

Ich habe es vor allem für diejenigen geschrieben, die darüber nachdenken, ob sie nicht auch einmal den Jakobsweg pilgern wollen, aber keine richtige Vorstellung davon haben, was sie dort erwartet.  

Allerdings habe ich aus Leserreaktionen erfahren, dass das Buch auch gern von Pilgern/innen gelesen wird, die den Camino Frances bereits hinter sich haben, aber sich gern daran erinnern.

Und auch diejenigen, die "nur" einmal wissen wollen, wie denn so eine Pilgerreise abläuft, ohne sich selbst einmal auf den Weg machen zu wollen, kommen auf ihre Kosten. 

 

Zusätzliche Informationen: 

Ganz hervorragend - und preiswert - ist der "Schmidtke", das Unterkunftsverzeichnis der Jakobusfreunde Paderborn (http://www.jakobusfreunde-paderborn.eu). Kann gegen eine Schutzgebühr von 6,- € plus Porto dodrt bestellt oder auch kostenlos heruntergeladen werden. Damit kann man auf einen Blick - dem Verlauf des Weges folgend - fast alle Herbergen auf dem Camino Frances finden und darüber Bewertungen der früheren Pilger lesen. Ein paar allgemeine Hinweise stimmen einen auf die Besonderheiten des Pilgerwegs ein. Wanderführer gibt es reichlich und sie sind unterwegs durchaus hilfreich, es hält jedoch niemand durch, sie vorher wirklich komplett zu lesen. Sie sind für die Vorbereitung also nur begrenzt zu empfehlen. Es nützt auch wenig, wenn man sich vorher Gedanken macht, ob man jetzt den Wanderführer mit 30, 35 oder 40 Etappen kauft, denn es gibt wenig Sinn, die Strecke nach einer fremden Einteilung zu laufen. So erreicht man an einem Schlechtwettertag nicht das vorgesehene Ziel oder an einem guten Tag möchte man noch weiterlaufen und fühlt sich durch die vorgesehene Etappe eingeengt. Man sollte sich allerdings Gedanken machen, in welchen Städten oder an welchen Orten man Station machen möchte, weil es dort viel zu sehen gibt und dann versuchen, seine Etappen so einzuteilen, dass man dort herauskommt. Aber manchmal ist es besser, wenn man tagsüber eine Stadt besichtigt - weil man halt schon mal relativ früh dort angekommen ist - und hinterher noch zwei oder drei Stunden läuft, wenn man eine interessante Herberge erreichen möchte. Oder auch, weil manchmal die Herbergen an den touristischen Zentren überlaufen sind, während in den folgenden Herbergen noch Platz ist. 

Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg" hat mir sehr gut gefallen, ist aber zur konkreten Vorbereitung nicht (mehr) zu empfehlen, denn es ist schlicht veraltet, da Kerkeling schon 2002 unterwegs war. Außerdem sei als Kritik angemerkt, dass er längst nicht den gesamten Weg gewandert ist, sondern etliche Teile auch mit Bus oder Zug zurückgelegt hat. Schließlich hat er hauptsächlich in Pensionen und Hotels und nur ausnahmsweise in einer Pilgerherberge übernachtet. 

Meine Leser und Freunde bestätigen mir, dass die Schilderung meiner Erlebnisse mindestens so interessant und amüsant ist wie bei Hape Kerkeling. 

Ich empfehle, nach Möglichkeit die Pilgerherbergen zu benutzen, auch wenn es für den einen oder anderen zunächst ungewohnt ist, in Schlafsälen, in einem Schlafsack und einem Doppelstockbett zu nächtigen und sich auch manchen Schnarcher anzuhören. Auch die gemeinsame Benutzung von Sanitärräumen für Männlein und Weiblein in vielen Herbergen ist gewöhnungsbedürftig. Nach meiner Auffassung kann man so intensiver die dichte Atmosphäre einer Pilgerreise und die großartige Gemeinschaft des Jakobsweges wirklich erleben und klinkt sich nicht abends aus dem Pilgergeschehen aus. Natürlich spricht nichts dagegen, sich auch mal ab und zu ein privates Zimmer zu gönnen. 

Ich bin von März bis April 2010 in 25 Tagen (plus ein Ruhetag) die klassische Strecke von St. Jean Pied de Port bis Santiago de Compostela komplett gewandert und habe bis auf zwei Ausnahmen nur in Pilgerherbergen übernachtet.

Ich habe in das Buch viele praktische Hinweise so eingestreut, dass die Lesbarkeit darunter nicht gelitten hat, aber der Leser sich hinterher durchaus vorstellen kann, wie so ein Pilgerweg eigentlich tatsächlich abläuft.  

Ein paar Stichworte, die neugierig machen sollen:

Kopfkissenbezug mitnehmen!

warum in Pilgerherbergen übernachten?

sind Sanitär- und Schlafräume immer gemeinsam für Frauen und Männer? 

wie funktioniert ein Rucksackwäschetrockner?

welcher Regenschutz - Vorteile - Nachteile?

Blasen und "Wolf" verhindern!

Verpflegung unterwegs!

sind Pilgermenüs genießbar?  

was kosten zwei Wochen selbst organisierter Jakobsweg? 

wie schütze ich mein Bares und meine Karten vor Diebstahl ?

Sind Reiseschecks sinnvoll? 

   

Für religiöse oder spirituelle Fragen gibt mein Buch keine Antworten, aber in dieser Hinsicht ist der Büchermarkt fast unübersehbar.  

 

Hier der Klappentext zu meinem Buch:

Der Autor erfüllt sich als erfahrener Wanderer den lang gehegten Traum, nach dem Ende des Berufslebens den Jakobsweg zu gehen. Um die Überfüllung in der Saison zu vermeiden, wählt er für den Start des fast 800 km langen Pilgerweges Ende März 2010 und hat Glück, dass alle Pässe passierbarsind. Allerdings machen ihm immer wieder niedrige Temperaturen und heftigeWinde zu schaffen. Ein Ruhetag in Burgos erweist sich als Fehlgriff und eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung erschwert seinen Weg. Die Begegnungen mit Pilgerinnen und Pilgern aus allen Ländern der Welt nehmen einen großen Raum indiesem Buch ein. Die immer wieder eingestreuten praktischen Hinweise schließen eine Lücke in der reichlich vorhandenen Literatur zum Jakobsweg. Das Buch sollte jeder lesen, der sich in der Planungsphase einer Pilgerreise nach Santiago deCompostela befindet.

 

Das Buch kostet 17,50 €, hat 237 Seiten und schöne Fotos, die ich von meinen Mitpilgern und Mitpilgerinnen zur Verfügung gestellt bekommen habe, da ich selbst keine Kamera dabei hatte.  

Leider ist der Verlag im Jahr 2013 in Insolvenz gegangen, so dass das Buch dort nicht mehr bezogen und auch nicht mehr über eine Buchhandlung bestellt werden kann.  

 Solange meine Restbestände reichen, kann das Buch direkt bei mir gekauft werden (Klick auf der ersten Seite) gegen Rechnung und versandkostenfrei (im Inland, im Ausland zusätzlich 2,50 € Portoanteil) auf Wunsch auch mit einer speziellen Widmung.       

Seit 2011 bin ich intensiv in einem Pilgerforum unterwegs und erlebe, dass dort u. a. von Neulingen häufig dieselben Fragen im Hinblick auf praktische Dinge gestellt werden. Es sind sehr oft die Fragen, auf die ich in meinem Buch bereits Antworten gegeben habe. Es ist nach meiner Auffassung sehr viel einfacher, sich erst einmal durch das Lesen meines Buches eine Grundlage an Wissen zu schaffen, statt alle Fragen über Tage in einem Pilgerforum mühselig diskutieren zu lassen, um sich dann die Antworten aus vielen Beiträgen heraussuchen zu müssen. Dabei möchte ich bitte nicht missverstanden werden, denn die Pilgerforen sind schon eine gute Einrichtung für spezielle oder auch vertiefte Fragen und es ist auch sehr schön, mit Gleichgesinnten zu kommunizieren.

Meine Empfehlung ist das www.pilgerforum.de

Die Kontakte im Pilgerforum waren im Laufe der Zeit so intensiv, dass sich tatsächlich ein Kreis von 20 Forumsmitgliedern (erfahrene Jakobswegpilger aber auch Neulinge) am letzten Novemberwochenende 2011 in der Jugenherberge in Oberreifenberg (Taunus) zu einem Pilgertreffen verabredet haben. Es wurde ein wunderschönes Wochenende auch mit einer Tageswanderung, viel Frohsinn, aber auch mit guten Gesprächen. Die Wiederholung des Treffens fand am letzten Septemberwochenende 2012 in Burg Stargard bei Neubrandenburg statt, im Herbst 2013 in der Nähe von Salzburg am Wallersee. Am letzten Septemberwochenende 2014 war es dann in Darmstadt. Am Samstag haben wir mit ca. 35 Pilgern/innen von der Jugendherberge eine schöne Wanderung gemacht über die Rosenhöhe zur Grube Messel, von dort zur Ortschaft Messel. Nach einer Führung in dem Fossilienmuseum ging es über Jagdschloss Kranichstein zu unserem Haus - dort haben wir den Tag bei selbst gekochtem Essen (fast alles von den Foodsavern gerettete Lebensmittel), eigenem Apfelwein und einem Fass Grohe-Bier bei vielen Geprächen ausklingen lassen.

Ich freue mich schon auf das Treffen am ersten Oktober-Wochenende in der Nähe von Berlin. 

 

Nonsens-Gedichte http://pilgerforum.de/forum/index.php?topic=5564.0

Wer gerne blödelt oder auch mal Nonsens liest, sollte sich im Pigerlforum dieses Thema anschauen. Bei mittlerweile über 3.500 Beiträgen (davon meistens Nonsens-Gedichte) findet sich bestimmt für jeden Liebhaber dieses Genres das eine oder andere Gedicht zum Schmunzeln. Ca. 50% der Gedichte sind von mir.

Seit Ende 2014 veröffentliche ich auch Gedichte in facebook

in den Gruppen "Gedichte" und "Kreatives Schreiben"