Holz - Brennholz - Bretter schneiden - Schreinern         

        

Ich liebe Holz in seinen vielen Formen und habe mich seit langem mit den folgenden Arbeiten intensiv beschäftigt

 

1) Brennholz

Glücklicherweise wohne ich direkt am Wald und habe deshalb guten Zugang zu allen möglichen Laubhölzern. Am Anfang der Saison - bei uns ab Oktober - besorge ich mir einen sog. Leseschein (Holz zur Selbstwerbung) und mache dann mit einem Freund den Winter über Brennholz. Wir haben im Wohnzimmer einen Kaminofen stehen, den wir durch einen wasserführenden Kaminofen ersetzt haben. Da wir bereits vor ca. 13 Jahren eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung eingebaut hatten, war der Anschluss an die Heizung nicht ganz so aufwendig, da der Pufferspeicher und die vorhandene Steuerung mitverwendet werden konnten. Die Gesamtkosten waren aber dennoch erschreckend und es wird lange dauern bis zu einer evtl. Amortisation. Allerdings beruhigt uns der Gedanke, der Umwelt etwas Gutes getan zu haben und unseren bisherigen Jahres-Gasverbrauch von ca. 14.000 kw/h deutlich zu senken. Ich werde nach der nächsten Saison darüber berichten.

Da wir meistens mehr Brennholz machen, als wir selber verbrauchen können, haben unsere Familien und gute Freunde Glück, dass sie schon mal gut gelagertes und trockenes Holz abbekommen.


2) Bretter schneiden

Bei dem vielen Brennholz sind auch immer mal Stammstücke dabei, die viel zu schade zum Verbrennen sind und deshalb in Bretter und Bohlen aufgeschnitten werden.

In früheren Jahren habe ich mir zweimal einen Mann mit einem mobilen Sägewerk in den Wald kommen lassen, der mir vor Ort lohnenswerte Stämme zersägt hat. Das war aber recht teuer und es fielen dann große Mengen an. Zeitweise habe ich kleinere Stammstücke aufgeladen und in ein kleines Sägewerk gebracht. Da ich keine Spezialwerkzeuge oder -Fahrzeuge habe, ist da aber bei gut 30 cm Durchmesser und zwei Meter Länge Schluss. Seit zwei Jahren kann ich durch einen Vorsatz (von Logosol) vor meine Kettensäge und eine entsprechende Führung Stämme selber zersägen. Dadurch kann ich ohne Transport auch große Stämme zersägen und später die Bretter und Bohlen transportieren. Die Qualität ist allerdings noch suboptimal, wird aber durch Übung nach und nach schon besser. Da ich immer einen zweiten Mann bei Arbeiten im Wald benötige, wäre ich an einer Zusammenarbeit mit einem Holzliebhaber interessiert, der mit mir zusammen Bretter schneiden und davon einen Teil selbst übernehmen möchte (e-mail im Gästebuch). 

Zum Trocknen und Lagern der Bretter habe ich Platz in einer Scheune gemietet, die allerdings eine Stunde Autofahrt entfernt von Darmstadt im Odenwald liegt. Mein Traum wäre, wenn mein Holz in der Nähe lagern würde, damit ich schnell mal was holen kann. Eine Grundfläche von ca. 15 bis 20 qm würde reichen - muss gut belüftet sein. Wer etwas weiß, möchte mich bitte informieren (e-mail im Gästebuch). 


3) Schreinern

So richtig schön wird das gesägte Holz natürlich erst, wenn man etwas daraus schreinert. Bisher habe ich nur mit Massivholz - und zwar Eiche und Wildkirsche - gearbeitet und werde das wohl auch beibehalten, da ich ja noch eine Menge getrocknetes Holz habe. Fast alle Arbeiten habe ich bei einem befreundeten Schreiner in dessen Werkstatt erledigen können und nur zum Schluss zu Hause das Holz einmal geölt und zweimal gewachst. Damit gefällt mir die Oberrfläche sehr gut.  

Seit meinem Ruhestand bin ich allerdings auf der Suche nach einer Werkstatt, da mein bisheriger Schreiner keine voll eingerichtete Werkstatt mehr hat, so fehlen ihm sowohl eine Abricht- als auch eine Dickenhobelmaschine.  

Falls jemand einen Schreiner kennt, in dessen Werkstatt ich arbeiten könnte (sei es gegen Bezahlung - sei es gegen Hilfsdienste), wäre ich für eine Vermittlung dankbar (e-mail im Gästebuch)